Für eine detaillierte Analyse der Arbeitskräftesituation im Bausektor und der Anforderungen bis 2020 wurde ein breites Konsortium aus Wissenschaft, Handwerksverbänden, dem Bildungssektor und dem Energiebereich geformt.
Konsortialführer ist der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH
), die handwerkliche Spitzenvertretung in Deutschland. Der ZDH vertritt die Interessen von knapp einer Million Handwerksbetrieben mit rund 5,1 Millionen Beschäftigten. Darunter finden sich rund 500.000 Betriebe der Bau-, Ausbau- und anlagentechnischen Handwerke, die knapp 2 Millionen Erwerbstätige stellen. Sie haben erhebliche Bedeutung für das Gelingen der klima- und energiepolitischen Zielsetzungen im Gebäudebereich.
Die Arbeitgeberseite wird ergänzt durch den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB
), der das bauspezifische Know-How in das Konsortium einbringt.
Die Wissenschaft spielt eine wesentliche Rolle im Konsortium. Sie wird zum einen repräsentiert durch das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln (FBH
), das auch die wissenschaftliche Federführung des Projekts innehat. Zum anderen deckt das Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Leipnitz-Universität Hannover (HPI
) alle technischen und technologischen Aspekte der relevanten Marktentwicklungen bis 2020 ab.
Des weiteren repräsentiert das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn (BIBB
) die übergreifende Bildungsperspektive im Bausektor und ist verantwortlich für die quantitativen Projektionen bis 2020.
Schließlich wird die Deutschen Energie-Agentur (dena
) ihr breites fachliches Wissen zu allen Aspekten im Energiesektor und zu den absehbaren Änderungen der energie- und klimapolitischen Rahmenbedigungen einbringen.